Der Angebots-Dschungel im Webdesign: Warum ich Ihnen keine Stunden verkaufe, sondern fertige Lösungen

18. Dezember 2025

Wenn Sie schon einmal versucht haben, Angebote für eine neue Website einzuholen, kennen Sie das frustrierende Gefühl wahrscheinlich: Sie fragen bei drei verschiedenen Agenturen an und erhalten drei völlig unterschiedliche Zahlen. Das eine Angebot liegt bei 2.000 Euro, das nächste bei 8.000 Euro und das dritte bei 15.000 Euro.

Als Laie stehen Sie nun vor einem Rätsel. Warum diese extremen Preisunterschiede? Und noch wichtiger: Bekommen Sie beim teuersten Angebot wirklich mehr, oder zahlen Sie nur den teuren Kaffeevollautomaten im schicken Agentur-Büro mit? Die bittere Wahrheit ist: Es ist für Kunden oft fast unmöglich, Webdesign-Angebote fair zu vergleichen. 

Hier erkläre ich Ihnen, warum das so ist – und warum ich bei meinen Projekten einen völlig anderen, zu 100 % transparenten Weg gehe. 

Die drei großen Probleme klassischer Webdesign-Angebote
Wenn Sie ein Angebot auf dem Tisch liegen haben, lauern dort oft drei Stolperfallen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind:

1. Die Blackbox der Leistungen (Äpfel vs. Birnen) 
Oft ist gar nicht klar definiert, was eigentlich im Preis enthalten ist. Sind die Texte inklusive? Wird die Seite für Suchmaschinen optimiert? Ist das Design wirklich maßgeschneidert oder nur eine billige Vorlage (Theme), die in zehn Minuten installiert wurde? Oft fehlen diese Details, was später zu bösen Überraschungen und teuren Nachberechnungen führt.

2. Der Verkauf von Zeit statt von Ergebnissen 
Viele Agenturen rechnen nach Stunden ab. Das Problem daran: Wenn der Designer langsam arbeitet oder Fehler macht, zahlen Sie die Zeche. Ihr unternehmerisches Risiko steigt mit jeder Stunde, die das Projekt länger dauert. Sie wollen aber eigentlich keine Arbeitszeit kaufen, sondern eine funktionierende Website.

3. Kundenbindung mit der „Brechstange“ (Die Abhängigkeits-Falle) 
Das ist der heikelste Punkt. Viele Anbieter schnüren Pakete, aus denen Sie als Kunde nie wieder herauskommen. Das fängt bei teuren, verpflichtenden Wartungsverträgen an und hört auf bei Systemen, bei denen die Agentur die Domain (Ihre Webadresse!) auf den eigenen Namen registriert. Wenn Sie später wechseln wollen, haben Sie ein riesiges Problem. Sie mieten Ihre Website quasi nur, anstatt sie zu besitzen.

Mein Credo
Maximale Transparenz, Festpreis und 100 % UnabhängigkeitIch halte absolut nichts von dieser Art der versteckten Kundenbindung. Wenn wir zusammenarbeiten, möchte ich, dass Sie bei mir bleiben, weil Sie von meiner Arbeit überzeugt sind – und nicht, weil Sie technisch dazu gezwungen werden. Deshalb arbeite ich nach einem klaren Prinzip:

Festpreis-Garantie statt Stunden-Zähler: 
Bei mir kaufen Sie keine Zeit, sondern eine fertige, funktionierende Lösung. Wir definieren im Vorfeld genau, was Sie brauchen (Strategie, Design, Text, Technik). Dafür nenne ich Ihnen einen Festpreis. Punkt. Keine Nachkalkulationen, keine bösen Überraschungen auf der Abschlussrechnung.

Klarheit von Tag 1: 
Sie wissen genau, welche Schritte ich übernehme. Jeder Meilenstein (siehe meinen Artikel „Wie entsteht eigentlich eine Website“) ist transparent kalkuliert.

Die Übergabe (Ihre Unabhängigkeit): 
Wenn das Projekt abgeschlossen und die Website live ist, gehört sie Ihnen. Komplett. Ich übergebe Ihnen eine saubere Dokumentation mit allen relevanten Zugangsdaten, Passwörtern und Admin-Rechten.

Fazit: Eine gute Partnerschaft braucht keine Fesseln
Eine Website ist das digitale Herzstück Ihres Unternehmens. Sie sollten jederzeit die volle Kontrolle darüber haben. Laufende Kosten entstehen bei mir nur dann, wenn Sie mich nach dem Start freiwillig und aktiv mit der weiteren technischen Wartung oder Pflege beauftragen möchten, weil Sie sich lieber um Ihr Kerngeschäft kümmern. Aber zwingend erforderlich? Nein. Keine Knebelverträge, keine monatlichen Zwangsgebühren, keine Abhängigkeit. Nur ehrliches Handwerk, klare Kommunikation und eine Lösung, die Ihnen gehört.


Bonus: Ihre 3-Fragen-Checkliste für Webdesign-Angebote
Damit Sie in Zukunft Angebote besser vergleichen können und nicht in die Abhängigkeits-Falle tappen, stellen Sie Ihrem potenziellen Webdesigner oder der Agentur vor der Unterschrift unbedingt diese drei Fragen:

1. "Auf wen genau wird die Domain und das Hosting registriert?"
Die einzig richtige Antwort: Auf Sie! Sie müssen als Vertragspartner und Domaininhaber (Owner) eingetragen sein. Wenn die Agentur das auf den eigenen Namen registriert, mieten Sie Ihre Adresse faktisch nur und können bei einem Streitfall Ihre eigene Website verlieren.

2. "Erhalte ich nach Abschluss der Arbeiten vollständige Administrator-Rechte?"
Achtung vor dieser Ausrede: "Aus Sicherheitsgründen geben wir Kunden nur eingeschränkte Redakteurs-Rechte." Das ist ein rotes Tuch! Es ist Ihr Eigentum. Sie müssen die volle Kontrolle und alle Haupt-Passwörter (Admin-Zugänge) erhalten, damit Sie im Zweifelsfall jederzeit den Dienstleister wechseln können.

3. "Ist das ein garantierter Festpreis und gibt es verpflichtende Laufzeitverträge?"
Darauf müssen Sie achten: Prüfen Sie, ob das Angebot ein echter Festpreis für das fertige Projekt ist oder nur ein "Kostenvoranschlag" nach geschätzten Stunden. Fragen Sie zudem explizit nach, ob Sie mit der Unterschrift automatisch einen teuren, mehrjährigen Wartungsvertrag abschließen müssen.

Wenn ein Dienstleister bei diesen drei Fragen ins Straucheln gerät oder ausweichend antwortet, wissen Sie: Suchen Sie sich lieber einen Partner, der auf Transparenz und Augenhöhe setzt.

Peter Körner
Ihr Partner für starke Konzepte & kreative Lösungen

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